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Pride Month: So bunt wird auf Social Media gefeiert


Vom ersten bis zum 30. Juni ist Pride Month. Die sozialen Netzwerke feiern ihre User aus der LGBTQ+ Community mit Stickern, bunten Hashtags und farbenfrohen Filtern.

Das Online-Magazin The Economic Times berichtete, dass User ab sofort die LGBTQ+ Community anstatt auf der Straße auf der Social-Media-Plattform feiern können. Denn Instagram rollt anlässlich des Pride Month zahlreiche neuen Features aus. Einige davon launchte das soziale Netzwerk bereits im vergangenen Jahr, andere sind komplett neu.

So sind die bunten Hashtags zurück. Alle Hashtags, die sich auf den Pride Month beziehen, werden ab sofort in Regenbogenfarben angezeigt. Auch in den Stories gibt es einen neuen bunten Filter. Außerdem können User bis zum 30. Juni auf neue Sticker für die Instagram Story zurückgreifen. Diese wurden um einige Motive erweitert und sollen so ein größeres Gender-Spektrum abbilden.

© Instagram/ The Economic Times

Zudem launchte Instagram einen Gesundheits-Guide für die LGBTQ+ Community. Hierin geht es hauptsächlich um die mentale Gesundheit der User und der Guide stellt verschiedene unterstützende Tools der Plattform vor. Da Paraden und Straßenumzüge anlässlich des Pride Month wegen der anhaltenden Coronapandemie nicht stattfinden können, möchte Instagram die LGBTQ+ Community mit den neuen Features unterstützen.

Bunt und stolz: Pinterest bringt die Suchanfragen in Regenbogenfarben zurück

Auch Pinterest möchte die LGBTQ+ Community im Pride Month unterstützen. Deswegen werdenwerden Suchanfragen zum Thema Pride vom Inspirationsportal ab sofort in Regenbogenfarben angezeigt. Die Plattform verkündete:

During this month, when users search for ‚Pride‘ on Pinterest, they will see the suggested searches in all the colors of the rainbow. This experience is available in six languages (English, French, German, Spanish, Portuguese and Italian) for all users accessing from desktop, iOS and Android devices.

© Pinterest

Pinterest launchte das Feature bereits im Juni des vergangenen Jahres. Anlässlich des diesjährigen Pride Month ergänzt die Social-Media-Plattform das Layout um farbenfrohe Themes unter der Suchleiste. Außerdem veröffentlichte das Netzwerk die häufigsten Suchanfragen, die sich auf die LGBTQ+ Community beziehen. Pinterest schrieb in einem Blogpost:

Searches for ‚transgender transition‘ began to increase in May ‘18 and reached their peak in August of last year. Searches then started to rise again during the pandemic, as we have noticed many Pinners have been exploring themselves during this time. There have been hundreds of thousands of searches for ‚transgender transition‘ and since April of last year, searches have increased 70 Percent.

Die von der Plattform veröffentlichten Daten zeigen, dass Pinterest eine große Insprationsquelle für Mitglieder der LGBTQ+ Community ist. Für Marken und Brands könnte dies ein wichtiger Hinweis sein, wenn sich diese zum Pride Month auf Social Media positionieren möchten.


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Pride Month: Nickelodeon outet Spongebob Schwammkopf auf Instagram

Auch Stars und Fernsehsender nutzen Social-Media-Plattformen, um die LGBTQ+ Community zu feiern. Das größte Aufsehen erregte hierbei sicherlich der Kindersender Nickelodeon. Denn in einem Post auf Instagram outete der Channel die beliebte Trickfilmserienfigur Spongebob Schwammkopf als homosexuell. Während einige Menschen diesen Schritt in den Kommentaren heftig kritisierten, fand der Großteil der User die Nachricht nicht überraschend und nahm die News sehr positiv auf.

Das Outing von Spongebob Schwammkopf auf Instagram sorgte für ein großes Medienecho. Auch wenn die Kommentare nicht durchweg positiv sind, ist dies ein erster Schritt in den Dialog. Denn nur so kann eine Gesellschaft entstehen, in der Menschen verschiedenster geschlechtlicher Identitäten und sexueller Orientierung friedlich miteinander leben können. Social Media kann hierbei eine wichtige Rolle spielen, um Vorurteile und Stereotype aufzubrechen.





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DEL und DEG setzen auf neue Social Media-App Vibadou, DEG Eishockey GmbH, Pressemitteilung


QR-Code

Was ist der QR-Code?

3 Schritte: Einscannen eines QR-Codes: Der Wegweiser zu Ihrer Pressemitteilung – ganz ohne tippen! Mit Hilfe der QR-Codes, die auf der Druckversion jeder Pressemeldung abgebildet sind, finden Sie jederzeit mit dem Handy auf die entsprechende Online-Seite der lifePR zurück – ohne die URL mühsam einzutippen.

Doch wie funktioniert das Einscannen dieses QR-Codes? – Unsere Grafik zeigt die drei simplen Schritte.

Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein internetfähiges Handy oder Smartphone mit eingebauter Kamera und eine QR-Code-Lese-Software.

QR steht für Quick Response – mit einem Schritt kommen Sie schnell auf eine Webseite. QR-Codes funktionieren wie Strich-Codes, die Sie beispielsweise auf Ihrer Milchtüte finden. Eine Software entschlüsselt den QR-Code und führt Sie direkt auf eine Webseite – so brauchen Sie die Internetadresse nicht einmal zu kennen, um sie zu erreichen.

QR-Code-Anleitung



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DEL setzt auf Social-Media-App Vibadou


Die DEL geht im Bereich der Social-Media-Kommunikation neue, innovative Wege. Ab sofort können alle Eishockey-Fans per App gleich mehreren Spielern aus der Liga folgen. Gerade in Zeiten der aktuellen Corona-Krise mit ihren Geboten der räumlichen und sozialen Distanz besteht unter anderem die Herausforderung, den Kontakt und die Verbundenheit zwischen Fans und den einzelnen Teams und Spielern aufrecht zu erhalten und zu stärken. Die Liga ergänzt deshalb ihre digitalen Plattformen um einen neuartigen Kanal und kooperiert als erste deutsche Profiliga mit der Social-Media-App Vibadou. Über diese Content-Plattform können Follower quasi Teil einer Gruppe von Spielern werden. Zudem werden Stories nicht mehr allein über die individuellen Kanäle der Athleten erzählt, sondern als Team.

In der „DEL Players Corner“ finden die Anhänger ab sofort Tipps, Tricks sowie exklusiven Content von insgesamt acht Spielern. Denn zum Auftakt sind Konrad Abeltshauser, Maxi Kastner (beide EHC Red Bull München), Moritz Müller (Kölner Haie), Dennis Endras (Adler Mannheim), Charlie Jahnke, Marco Nowak (beide Düsseldorfer EG), Ryan McKiernan und Mathias Niederberger (beide Eisbären Berlin) mit von der Partie. Zudem wird „Moderator“ Patrick Köppchen als ehemaliger Spieler die eine oder andere „Challenge“ innerhalb der Gruppe ausrufen. „Das Konzept der App ist innovativ und überzeugend. Ich bin sehr gespannt, wie die Fans diesen neuartigen Content annehmen. Wir hatten innerhalb der Gruppe auf jeden Fall schon jede Menge Spaß in der Vorbereitungszeit“, sagt Köppchen.

Für Gernot Tripcke, Geschäftsführer der DEL, ist der „DEL Players Corner“ sowie die Zusammenarbeit mit Vibadou ein Schritt in die Zukunft. „Im Bereich der Social-Media-Kommunikation tut sich sehr viel in kurzen Abständen. Wir glauben daran, dass sich der Eishockey-Fan über guten Content sowie vor allem die Interaktion von mehreren Spielern freut. Zudem möchten wir natürlich auch unseren Partnern die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen und die neue App für sich zu nutzen. Mit dem „DEL Players Corner“ erweitern wir unseren „Teil des Spiels“-Gedanken für alle Beteiligten“, so Tripcke.

Über VIBADOU

Vibadou, ein Start-Up aus Köln, bietet eine neue Bühne für echten Team-Content: mehrere Charaktere, diverse Perspektiven – eine Story. Zum Beispiel: Die Spieler tauschen sich im „DEL Players Corner“ über ihre Trainingsmethoden, Freizeitgestaltung oder Musiktrends aus, stacheln sich dabei im digitalen Small Talk an, geben sich Tipps – und das alles authentisch, in einem Kanal, im Kanal des Fans. „Behind the scenes“-Momente und echte Insights sollen so möglich werden. Dadurch wird der Follower Teil des Teams und ist mittendrin. Er folgt nicht einzelnen Spielern seiner Mannschaft, sondern allen. Das Motto: „From me to we!“

Wie geht es für Fans los mit dem „DEL Players Corner“?

Ganz einfach: „Vibadou“ im App- oder PlayStore runterladen, der Gruppe „DEL Players Corner“ folgen – und ab sofort die Team-Story der DEL-Stars verfolgen.





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Dagi Bee im BILD-Interview: Nur in ihren Flitterwochen war sie NICHT auf Social Media – TV


Was passiert in der Welt der Stars? Was sind die heißesten Themen auf Facebook, Instagram und Co.?

In der aktuellen Folge der neuen BILD-TV-Show „PLACE TO B Stars & Stories“ (immer freitags 19.30 Uhr auf BILD.de) spricht YouTube-Klickkönigin Dagmar „Dagi Bee“ Kozakov (25) über ihre Leidenschaft für Social Media.

Sie selbst bezeichnet sich als „Internet-Junkie“ und erklärt: „Meine Bildschirmzeit ist über 6 Stunden am Tag.“ Außerdem erzählt sie von ihrer Erfahrung bei der „Black Lives Matter“-Demo. Das ganze Interview gibt es im Video.

Die Sendung läuft jeden Freitag um 19.30 Uhr auf BILD.de, sowie parallel auf den BILD-Kanälen bei Facebook und YouTube.



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Social Media-Analyse: #TRENDINGNOW: Diese Fashion-Trends boomen auf Instagram und Co. – TextilWirtschaft Online



Social Media-Analyse: #TRENDINGNOW: Diese Fashion-Trends boomen auf Instagram und Co.  TextilWirtschaft Online



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Druck auf Social Media – Die Migros konnte nichts richtig machen


Nach einem Rassismus-Vorwurf nimmt die Detailhändlerin Dubler-«Mohrenköpfe» aus dem Sortiment. Was folgt, ist ein Aufschrei auf Twitter. Warum die Kritiker im Netz zugenommen haben und wie Unternehmen aus dem Shitstorm finden.

Nach einem Tweet in dem sozialen Netzwerk Twitter nimmt die Migros die Dubler-«Mohrenköpfe» aus dem Sortiment. Und erntet Kritik.

Nach einem Tweet in dem sozialen Netzwerk Twitter nimmt die Migros die Dubler-«Mohrenköpfe» aus dem Sortiment. Und erntet Kritik.

Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

«Liebe Migros, ich bitte Sie, dieses Produkt unverzüglich aus dem Sortiment zu nehmen!?» schreibt eine Nutzerin auf dem sozialen Netzwerk Twitter. Für die «Mohrenköpfe» der Marke Dubler bedeutet dieser Tweet einige Stunden später das Aus in zwei Migros-Filialen. Der Detailhändlerin beschert der Entscheid einen Shitstorm in den sozialen Medien.

Der Tweet allein sei nicht Grund für die Entscheidung gewesen, das Produkt aus dem Sortiment zu nehmen, sagt Migros-Sprecherin Cristina Maurer. Er sei aber Anstoss gewesen, erneut über die Namensgebung der Süssspeise zu diskutieren. «Wir haben uns gefragt, ob der Name zur Migros passt. Und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass er dies nicht tut.» Bei der Migros arbeiteten Menschen aus 150 Nationen, der Name «Mohrenkopf» sei nicht mehr zeitgemäss. Einige Twitter-Nutzer werfen der Migros vor, vor der Rassismus-Debatte einzuknicken: «Migros nimmt den ‹Mohrenkopf› aus dem Sortiment und gibt dem öffentlichen Druck nach», schreibt beispielsweise eine Nutzerin. «Das hat nichts mit Einknicken zu tun. Wir haben den Anlass genutzt, um uns zu hinterfragen», sagt dagegen Maurer.





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Hetze und Rassismus auf Social Media: Gladbach droht mit rechtlichen Schritten – “Kein rechtsfreier Raum”


Bundesligist Borussia Mönchengladbach will zukünftig gegen rassistische und hetzerische Kommentare in den Social-Media-Kanälen rigoros vorgehen und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten. Damit reagierte der Klub auf entsprechende Kommentare, nachdem man in der vergangenen Woche eine gemeinschaftliche Video-Aktion mit Borussia Dortmund, Schalke 04 und dem 1. FC Köln gegen Rassismus veröffentlicht hatte.

„Was wir seitdem in den Kommentarspalten erleben, lässt uns fassungslos zurück. Die Bearbeitung der vielen rassistischen, hetzerischen und menschenverachtenden Kommentare dauert bis zur Stunde an!“, teilte der Klub auf seinem Vereinsportal mit. Man sei dankbar, dass die Mehrzahl der Borussen-Fans versuche, diesen Menschen mit Vernunft und Fakten entgegen zu treten. „Diese Rassisten und Hetzer werden wir auf unseren Social-Media-Kanälen zukünftig noch rigoroser sperren. Wir behalten uns vor, jeden Einzelfall nachzuverfolgen, zu prüfen und gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten und/oder Hausverbote auszusprechen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“, teilte der Verein mit.

Der Klub stehe für Toleranz, Respekt und gegen Rassismus. „Wir schämen uns abgrundtief für jeden einzelnen ‘Fan’ von Borussia Mönchengladbach, der eine andere Auffassung vertritt. Vereinsmitglieder, die diesen Werten entgegenstehen, fordern wir auf, die Mitgliedschaft zu kündigen“, hieß es in der Mitteilung. Zuletzt hatte sich auch der FSV Mainz 05 klar positioniert mit einem öffentlich gemachten Schreiben an ein Mitglied, das seine Kündigung mit rassistischen Andeutungen versehen hatte.

Sancho, McKennie, Thuram und Co.: Bundesliga-Stars protestieren gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA

Gerechtigkeit für den ermordeten George Floyd: BVB-Profi Jadon Sancho mit einer klaren Botschaft nach seinem Treffer zum 2:0 gegen den SC Paderborn am 29. Bundesliga-Spieltag.

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Gladbach, der BVB, Schalke und Köln hatten dagegen am vergangenen Freitag mit einem gemeinsamen Video eine Botschaft gegen Rassismus gesendet. Unter dem Motto „In den Farben getrennt, im Fußball vereint – No Racism“ wurde ein Video veröffentlicht, in dem die Botschaften der Spieler Jadon Sancho (Dortmund), Marcus Thuram (Gladbach), Anthony Modeste (Köln) sowie Weston McKennie (Schalke) vom vorherigen Spieltag gezeigt wurden.





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Verzicht auf Social Media und Sex: Führt Dopamin-Fasten zu mehr Produktivität?


Der Trend findet zahlreiche Anhänger, doch viele übertreiben es: Isolation und Hungern führen nicht zum Ziel. Stattdessen solltest du auf Dopamin-Fasten 2.0 setzen.

Würdest du auf Süßigkeiten, Sex oder Urlaub verzichten, um deine Leistung zu steigern? Vermutlich rufst du gerade vehement „Nein!“. Doch viele Personen auf der Jagd nach Selbstoptimierung, verfolgen bereits seit letztem Jahr einen Trend, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut: Das Dopamin-Fasten. Genau genommen handelt es sich dabei nicht ums Fasten, sondern um einen Verzicht auf Stimulatoren, die Dopamin freisetzen. Übrigens auch bekannt als „das Glückshormon“. Während die einen den Trend also belächeln, sehen andere darin eine Chance. Darum wollen wir dir zeigen, wann der Verzicht zu weit geht und wie effektives Dopamin-Fasten gelingt.

Von der Suche nach dem Kick zur Erholung fürs Gehirn

Der Trend kommt, wie könnte es anders sein, aus dem Silicon Valley und basiert auf dem Folgenden: Unser Hirn schüttet Dopamin aus, um uns zu belohnen. Doch gerade in den letzten Jahren wurde es ein Problem, dass wir ständig auf der Suche nach einem „Glücks-Kick“ sind. Anhänger des Trends geben vor allem der modernen Medienvielfalt die Schuld daran. Wir scrollen uns durch Social Media, essen aus Langeweile oder konsumieren Podcasts, Serien und Co. zuhauf – Dinge, die uns ein gutes Gefühl geben sollen. Die Jagd nach dem nächsten Kick kann jedoch für schlechte Angewohnheiten sorgen und zur exzessiven Ausführung mancher Handlungen führen. Unser Gehirn wird zudem überstimuliert.

Dopamin-Fasten kann diesem Verhalten angeblich entgegensteuern. Vermeiden wir Handlungen, die für eine hohe und wiederholte Dopaminausschüttung sorgen, gönnen wir dem Gehirn Ruhe. Wie kann das nun aber zur Leistungssteigerung führen? Ganz einfach: Die Auslöser der „Glücks-Kicks“ sind oft Handlungen, die uns von unseren Pflichten ablenken. Entweder tätigen wir sie während der Arbeit, beispielsweise das Checken von Social Media, oder die Vorfreude darauf verhindert, dass wir uns auf Pflichten fokussieren können.

Wie weit kann man das Dopamin-Fasten treiben?

Bis dahin klingt das Dopamin-Fasten gar nicht verkehrt. Das Problem beginnt jedoch damit, dass einige Selbstoptimierer den Trend zu weit getrieben haben. Über einen festgelegten Zeitraum verzichten sie auf Dinge wie Körperkontakt, Blickkontakt, Konversationen, übermäßige körperliche Aktivität und Essen. Das wirkt nicht nur übertrieben, sondern kann auch mehr schaden als helfen. Denn unser Körper braucht kleine Belohnungen, um beispielsweise die Motivation zur Arbeit nicht zu verlieren. Außerdem kann eine langfristige Isolation nicht nur zur Herausforderungen für zwischenmenschliche Beziehungen werden, sondern auch die Kreativität hemmen. Wie funktioniert dann aber eine „gesündere“ Form des Dopamin-Fastens?

Dopamin-Fasten 2.0 als Alternative

Der Experte für kognitive Verhaltenstherapie und Professor für Psychiatrie an der University of California Dr. Cameron Sepah hat den Trend aus dem Silicon Valley aufgegriffen und eine Anleitung für das sogenannte Dopamin-Fasten 2.0 entwickelt. Diese Variante des Verzichts soll nicht ins Extreme gehen und vor allen Dingen eine effektive Regenerationsphase fürs Gehirn schaffen. Sepah erklärt:

Dopamin-Fasten 2.0 ist eine auf Fakten basierte Technik, die Menschen dabei hilft, ihre Süchte und Impulse zu kontrollieren. Es gibt hierbei zwei Techniken aus der kognitiven Verhaltenstherapie, die sich in der klinischen Praxis bewährt haben. Es wird enorm viel Zeit bei der Arbeit verschwendet. Für viele Angestellte ist oftmals nur ein halber Arbeitstag mit Produktivität gefüllt. Ein Grund dafür ist die unglaubliche Menge an Ablenkungen. […] Dopamin-Fasten 2.0 hilft Menschen dabei, ihre Impulse zu kontrollieren, sodass sie sich nicht mehr leicht ablenken lassen und auch nicht in Versuchung geraten. Das schafft dann wiederum mehr Zeit, um Produktivität zu fördern.

Gleichzeitig hat Sepah in seinem Guide auch eine Liste aufgestellt, die zeigt was Dopamin-Fasten eben nicht ist:

  • Reduzierung von Dopamin, stattdessen Reduzierung von impulsiven Verhalten
  • Totale Isolation, Verzicht auf Gespräche
  • Verzicht auf Sport
  • Meditation, Verzicht auf die Arbeit
  • Eine Auszeit oder Urlaub
  • Ein Trend nur für Personen aus dem Silicon Valley

Der wichtigste Schritt für das Fasten ist die Reizkontrolle. Heißt, auf eine problematische Verhaltensweise zu verzichten. Ein klassisches Beispiel dafür ist der übermäßige Social Media Konsum. Zuvor wird ein Zeitraum für den Verzicht festgelegt, egal ob jeden Tag für 5 Stunden, einen Tag am Wochenende oder sogar eine ganze Woche pro Jahr. Sepah schlägt als Beispiel vor, während der Arbeitsstunden auf Social Media zu verzichten und sich dabei durch Website-Blocker unterstützen zu lassen.

Ziel ist nicht zwingend Produktivität

Auch wenn der Trend vor allem von Selbstoptimierern gefeiert wird, ist das Ziel des Dopamin-Fastens nicht zwingend die Erhöhung der Produktivität. In erster Linie geht es nach Sepah darum, „die Flexibilität und die Kontrolle über kritische Verhaltensweisen zu verbessern und somit weniger Zeit an sie zu verschwenden“. Eine Folge dessen ist natürlich, dass man die gewonnene Zeit nun produktiver nutzen kann. Der Zeitgewinn ist auch wissenschaftlich belegt: So konnten in einer Studie Studenten, die eine Woche lang Facebook fasteten, 13,3 Stunden wiedergewinnen.

Die Reduzierung oder der zeitlich begrenzte Verzicht auf problematische Verhaltensweisen führt also dazu, dass unser Gehirn nicht mehr unter einer Dopamin-Flut leidet, exzessives Verhalten unterbunden wird und wir am Ende mehr Zeit für das haben, was sonst vielleicht auf der Strecke bleibt. Was genau das nun ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Doch wenn du das Gefühl hast, Social Media, das Essen aus Langeweile oder die Vorfreude auf ein abendliches Stelldichein lassen deine Produktivität leiden, dann ist Dopamin-Fasten eventuell eine gute Möglichkeit zur Selbstkonditionierung.





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Polizei Muri und Social Media – Donjeta Balaj bloggt auf Instagram über die Arbeit als Polizistin – News


Ob Facebook, Instagram oder Twitter. Auf all diesen Kanälen kann man Tausende Menschen gleichzeitig erreichen. Viele Firmen und Behörden nutzen sie deshalb, so auch verschiedene Polizeikorps. So teilt etwa die Kantonspolizei Solothurn am Montag mit, dass sie drei «Ausreisserinnen» eingefangen hat.

Diese Meldungen schreibt die Medienstelle. Es sind meist die unterhaltsamen Geschichten aus dem Polizeialltag. Häusliche Gewalt, Raubüberfälle und andere Verbrechen sind dagegen kaum ein Thema. Einen vollständigen Einblick in den Polizeialltag geben die Social Media-Auftritte also nicht.

Polizisten posten selbst

Um die Polizeiarbeit der Bevölkerung noch näher zu bringen, berichten nun einige Polizistinnen selbst von der Front. Ein bekanntes Beispiel ist die Winterthurer Polizistin Rahel Egli.

Aber auch kleinere Polizeikorps suchen den Kontakt zur Bevölkerung via Social Media. Neustes Beispiel ist Donjeta Balaj. Die junge Frau hat die Polizeischule Hitzkirch absolviert und arbeitet nun seit drei Monaten bei der Regionalpolizei Muri (AG). Sie soll vor allem einen Draht zur jüngeren Bevölkerung finden, da «Jugendliche sich mit Instagram identifizieren können», schreibt die Regionalpolizei Muri.

Das Profil ist dazu gedacht, dass Junge kurz und einfach mit jemandem Kontakt aufzunehmen können.

Viele junge Leute hätten Fragen zur Polizeischule oder andere Anliegen, so Balaj. Dank dem Social Media-Profil sei es einfacher, Kontakt zur Polizei aufzunehmen.

Dank Instagram, Facebook und Co. könnte also die Hürde gerade für jüngere Menschen tiefer sein, mit der Polizei zu kommunizieren. Aber wie sieht es als Mitteilungskanal aus? Auch die Instagram-Polizistin der Regionalpolizei Muri dürfte kaum etwas über wirkliche Verbrechen auf ihrem Kanal berichten.

«Es ist als sehr schwierig, als Polizistin ein gesundes Mittel zu finden, aus polizeitaktischen Gründen», erklärt Donjeta Balaj. Deshalb könne man nicht alles preisgeben. Trotzdem versuche man der Bevölkerung einen Einblicke in den Polizeialltag zu bieten – auch wenn dies in Muri nur ein eingeschränkter Einblick sei.



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Auch Snapchat geht auf Distanz zu US-Präsident Trump


Nach Twitter und Facebook bezieht nun auch der Instant-Messaging-Dienst Snapchat Stellung zu umstrittenen Posts des amerikanischen Staatsoberhaupts. Inhalte zu löschen oder unkenntlich zu machen, komme nicht in Frage. Aber: Rassistische und spalterische Stimmen wolle man auf keinen Fall verstärken. Der Account des Präsidenten werde deshalb ab sofort nicht mehr beworben.

Keine zusätzliche Promotion

Was @realDonaldTrump twittert, wird wortwörtlich auch auf seinen anderen Social-Media-Accounts veröffentlicht. Beim Smartphone- und Tablet-Dienst Snapchat folgen ihm immerhin rund 1,5 Millionen Menschen. Besonders junge Leute und Erstwähler konnten bisher über die Plattform erreicht werden. Bald werden möglicherweise weniger neue Follower hinzukommen. Denn das Profil des Präsidenten taucht nicht mehr im „Discover“-Bereich für empfohlene Inhalte auf.

Rassismus nicht verstärken

Den Grund nennt Snapchat-CEO Evan Spiegel jetzt in einem ausführlichen Blogeintrag. Darin nimmt er Stellung zu den Protestaktionen einerseits und Trumps Social-Media-Reaktionen andererseits. Spiegel bezeichnet den Rassismus als Problem, das die Geschichte der USA seit der Gründung durch eine Generation von Sklavenhändlern geprägt habe. Er plädiert für eine Neuausrichtung der Gesellschaft und fordert die Gründung einer Kommission für Wahrheit, Versöhnung und Wiedergutmachung. Umgekehrt gelte aber auch: Wer mit seinen Aussagen rassistische Gewalt auslöse oder verstärke, solle auf Snapchat nicht auch noch beworben werden. Trumps Wahlkampfteam bezeichnete die Entscheidung als Versuch, die Präsidentschaftswahlen zu manipulieren.

Facebook und Twitter uneinig

Auch bei anderen sozialen Medien hat man sich intensiv mit Aussagen des Präsidenten auseinandergesetzt. Auf Twitter wurde zum ersten Mal überhaupt ein Trump-Post mit einem Faktencheck ergänzt. Ein weiterer Tweet erhielt eine Warnung wegen gewaltverherrlichender Inhalte. Facebook hingegen zeigt beide Aussagen nach wie vor ohne irgendeine Stellungnahme. In einem Interview zeigte sich Chef Mark Zuckerberg zwar wenig begeistert von „spaltender Rhetorik“, verwies aber ausdrücklich auf die Meinungsfreiheit. Ein Verstoß gegen die Richtlinien liege – anders als bei Twitter – nicht vor. Zahlreiche Mitarbeiter übten öffentlich Kritik an diesem Vorgehen.

Fazit

Facebook sei kein Schiedsrichter über wahr und unwahr, sagte Mark Zuckerberg in Bezug auf einen Trump-Tweet. Satire-Gruppen überprüfen nun, wie konsequent diese Sichtweise verfolgt wird. Die australische Website „The Shovel“ schrieb auf ihrem Facebook-Account, dass Zuckerberg im Alter von 36 Jahren an Covid-19 verstorben sei. Bei „The Chaser“ wird der Facebook-Chef als „Kinderschänder“ dargestellt. Beide Posts hat Facebook bisher unkommentiert stehen gelassen.


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