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Warum Unternehmen jetzt auf Social Media setzen sollten – Expertenwissen


Das Corona-Virus stellt nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit und das Leben vieler Menschen dar, sondern bedroht auch in anderer Hinsicht zahlreiche Existenzen. Weshalb Unternehmen, Dienstleister und Freiberufler jetzt auf Social Media setzen sollten, erklärt Christoph von Külmer, Geschäftsführer der SportBrain Social Media & Web Agentur.

Künstler und Selbstständige bekommen keine Aufträge und Kunden mehr, Restaurants müssen schließen und vor allem kleine Unternehmen haben mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen. In Anbetracht dieser ernsten Situation über Social Media zu sprechen, mag vielleicht komisch klingen. Gerade jetzt ist aber es wichtiger denn je, denn Facebook und Co. sind im Moment eine echte Chance für Unternehmen, Dienstleister und Freiberufler. Aus folgenden Gründen können Sie jetzt mit Social Media punkten:

1. Mehr Menschen auf der ganzen Welt nutzen Social Media

Ob Ausgangssperre oder (freiwillige) Quarantäne: Aufgrund des Corona-Virus verlagert sich unser Leben in die eigenen vier Wände. Wenn Schule, Sport, Treffen mit Freunden und Restaurantbesuche wegfallen, bleibt viel Freizeit übrig. Diese verbringen viele Menschen online; bevorzugt im Social Web.

In den letzten Wochen ist die Nutzung von Facebook, Instagram, Twitter, TikTok und YouTube immens angestiegen. Immer mehr Menschen nutzen die sozialen Netzwerke, um sich mit Familie, Freunden oder Kollegen auszutauschen, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren oder sich zu beschäftigen.

Für Unternehmen, Dienstleister und Freiberufler ist das eine gigantische Chance: Gerade jetzt haben Sie die Möglichkeit, mit Posts und Werbeanzeigen mehr Menschen denn je zu erreichen und neue Zielgruppen zu erschließen.

2. Kunden informieren und Fake-News entgegenwirken

Gute Kommunikation ist jetzt wichtiger denn je. Viele Menschen nutzen die sozialen Netzwerke, um sich zu informieren. Doch die Gerüchteküche brodelt. Vor allem Geschäfte, Restaurants und Bars müssen sich in letzter Zeit leider mit Falschmeldungen auseinandersetzen, in welchen es heißt, sie hätten geschlossen.

Jetzt gilt es, selbst die Initiative zu ergreifen und die Herrschaft über die Kommunikation zurückzugewinnen! Sie sollten Ihre Kunden über Ihre Social-Media-Kanäle unbedingt weiterhin regelmäßig mit Informationen versorgen und so Falschmeldungen entgegenwirken.

3. Digitale Events und Kreativität sind gefragt

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Was sonst öffentlich stattgefunden hat, muss jetzt eben (wo es möglich ist) digitalisiert werden.

Bei SportBrain werden wir für unsere Kunden gerade richtig kreativ. Für einen Kunden setzen wir gerade zum Beispiel Anleitungen für Oster-Deko um, die Kinder ganz einfach selbst basteln können. Ideal, wenn die Eltern im Homeoffice arbeiten und den Nachwuchs eine Weile beschäftigen wollen! Für den LinkedIn-Kanal eines anderen Kunden produzieren wir einen animierten Produktclip – so geht Videoproduktion auch ganz ohne persönlichen Kontakt!

Für andere Berufsgruppen gibt es ebenfalls diverse Möglichkeiten. Fitness-Trainer können zum Beispiel digitale Workout-Pläne erstellen und online verkaufen. Speaker und Coaches, die sonst auf Events sprechen, können Online-Schulungen oder Webinare erstellen und diese kostenpflichtig zur Verfügung stellen. Künstler können ihre Arbeit in Videos festhalten, sich eventuell einen YouTube-

Kanal aufbauen und darüber Geld verdienen. Musiker können Konzerte Live streamen, und kleine Händler Produkte über Online-Marktplätze vertreiben. Sogar ganze Messen können mittlerweile virtuell veranstaltet werden.

Profitieren Sie jetzt mit kreativen Inhalten von den Vorteilen und Möglichkeiten der Social Media-Plattformen. Haben Sie den Mut, neue Wege zu gehen!

4. Kaufverhalten und die Corona-Krise

Auch unser Kaufverhalten hat die Corona-Krise maßgeblich beeinflusst. Nicht nur Lebensmittel und Notfall-Vorräte werden gerade kräftig gekauft; auch die Unterhaltungsindustrie profitiert stark. In den Baumärkten und Drogerien stehen die Menschen ebenfalls Schlange, um sich mit dem Notwendigsten einzudecken oder Materialien für geplante Heimwerker-Projekte zu besorgen. Außerdem könnten Lieferdienste, Streaming-Anbieter und Anbieter von E-Learning-Tools zu den Gewinnern der Corona-Krise gehören.

Ihre Produkte oder Leistungen sind weiterhin gefragt? Dann sollten Sie jetzt erst recht Gas geben! Gerade jetzt haben Sie mit gutem Marketing vor allem über Social Media (siehe auch Punkt 1) die Chance, Ihre Zielgruppe weiterhin zu erreichen und die Krise gut oder sogar mehr als gut zu überstehen.

5. Vernunft beweisen, Solidarität zeigen und anderen helfen!

So schlimm sie auch sein mag – eine Krise bringt oft auch ein bisschen Gutes hervor.

Ein Beispiel sind Hashtags wie #stopthespread, #stayathome oder #flattenthecurve, unter welchen Social Media-Nutzer, Prominente, Politiker und Unternehmen Nutzer dazu aufrufen, zu Hause zu bleiben und so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Auch eine schöne Entwicklung sind Hilfs-Netzwerke und Nachbarschaftsinitiativen, in denen Menschen ihre Kräfte mobilisieren, um ältere Menschen und anderen Risikogruppen mit Lebensmitteln oder Hygieneartikeln zu versorgen. Diese Initiativen organisieren sich beispielsweise über Facebook-Seiten oder -Gruppen.

Soziale Einrichtungen nutzen ebenfalls die Möglichkeiten des Social Webs, um mit Hilfsbedürftigen in Kontakt zu treten. In anderen Gruppen, in denen sich beispielsweise Freiberufler austauschen, unterstützen sich die Mitglieder gegenseitig, indem sie in den Shops ihrer Kollegen einkaufen.

Unternehmen, Dienstleister und Freiberufler können und sollten sich hier einerseits positionieren und selbst Stellung beziehen. Zum anderen können Sie Ihre Reichweite und Ihre Möglichkeiten nutzen, um anderen zu helfen. Die sozialen Netzwerke können jetzt ihrem Namen gerecht werden und zeigen, wie sozial sie tatsächlich sozial sind!

Fake-News, Gerüchte, Angst: Die Schattenseiten gibt es auch

Natürlich möchte ich nicht behaupten, dass Social Media in Krisenzeiten ausschließlich positive Effekte hat. Über Facebook, Instagram und Co. kann jeder seine Meinung kundtun und Informationen mit der ganzen Welt teilen. Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Die Schattenseiten der sozialen Netzwerke zeigen sich auch wieder im Rahmen der Corona-Krise. Auf den Plattformen kursieren viele Falschmeldungen, haltlose Gerüchte oder Verschwörungstheorien. Zudem schüren Bilder von überfüllten Krankenhäusern und leeren Supermarktregalen die Angst der Menschen.

Eine Lösung für diese Problematik zu finden, ist nicht so einfach. Die Anbieter gehen allerdings bereits sehr aktiv gegen Fake News vor und nutzen ihre Reichweite, um ihre Nutzer auf seriöse

Quellen wie das Gesundheitsministerium zu verweisen. Was auf jeden Fall hilft, ist Medien- und Kommunikationskompetenz: Jeder sollte sich darüber bewusst sein, dass Nachrichten über Social Media-Plattformen nicht immer aus verlässlichen Quellen stammen. Deshalb sollte man wachsam bleiben, nicht alles glauben, was man liest und vor allem einen kurzen Faktencheck machen, bevor man Nachrichten weiterverbreitet und womöglich Panik schürt. Bei Unsicherheit einfach kurz recherchieren oder auf Aufklärungs-Seiten wie www.mimikama.at nachschauen!



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