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Socialmedia Pad: Fünf Sterne für den stationären Handel


Die Agentur Langenfelder & Franz hat mit dem Socialmedia Pad eine Lösung entwickelt, mit dem der stationäre Fachhandel seine Online-Reputation erhöhen kann. Die Idee: Kunden geben im Shop eine Online-Bewertung ab – und erhalten im Gegenzug eine Belohnung.

Daniel Wehr und Aleksander Dugonjevac befinden sich auf einer Mission. Die beiden Geschäftsführer der Dortmunder Projekt- und Design-Agentur Langenfelder & Franz GmbH wollen dem stationären TK-Fachhandel zu mehr Sichtbarkeit und einer stärkeren Wahrnehmung im Internet verhelfen. Ziel ist es, auf diesem Wege die Kundenfrequenz am PoS zu erhöhen.

Die Idee: Positive Online-Rezensionen, die zufriedene Käufer direkt vor Ort im Shop über verschiedene Kanäle wie Google, Facebook oder Instagram abgeben, stärken die Reputation des Händlers im Internet – und führen so neue Kundschaft direkt ins Ladengeschäft. Denn immer häufiger informieren sich potenzielle Käufer online vor ihrer realen Shopping-Tour, wo sie später ihre Artikel kaufen wollen. Nicht nur deshalb ist ein positiver digitaler Leumund auch für das Offline-Geschäft von großer Bedeutung. 

Daniel Wehr, Geschäftsführer der Dortmunder Projekt- und Design-Agentur Langenfelder & Franz GmbH

Quelle: Langenfelder & Franz GmbH

Vor diesem Hintergrund haben Dugonjevac und Wehr, der selber Mehrfachbetreiber von insgesamt 14 Mobilfunkstandorten ist, das Socialmedia Pad entwickelt – und patentieren lassen. Dieses ähnelt einem großen Mauspad und ist mit einem NFC-Chip versehen, über den sich Kunden am PoS – beispielsweise nach dem Bezahlvorgang – mit ihrem Smartphone verbinden können. Im Anschluss werden sie auf eine Landingpage geleitet, die der Händler zuvor nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten lassen konnte. So ist es dann möglich, auf den dort verknüpften Portalen unkompliziert eine Bewertung zu hinterlassen. „Nahezu alle Online-Kanäle aber auch eigene Seiten und Apps lassen sich auf Wunsch integrieren“, sagt Wehr im Gespräch mit Telecom Handel.

Für die Händler sei das Socialmedia Pad damit eine große Hilfe, die eigene Online-Reputation deutlich zu verbessern, ergänzt Dugonjevac. Denn: „Bislang ist es vor allem so gewesen, dass sich nur wenige Käufer nach ihrem Einkauf noch die Mühe gemacht haben, ein stationäres Geschäft nachträglich im Internet zu suchen, um es dann zu bewerten.“

Rabatte als Motivation

Damit die Kunden im Shop auch mitmachen, können Händler auf Wunsch den Bewertungsprozess mit Rabattaktionen oder anderen Goodies kombinieren. Positiver Nebeneffekt: Der Abverkauf von Zusatzprodukten wird angekurbelt und gleichzeitig die Kundenbindung erhöht, beispielsweise durch die Abgabe von Gutscheinen für den nächsten Einkauf.

Neben der Verbesserung der Online-Reputation hatten Wehr und Dugonjevac bei der Entwicklung des Socialmedia Pad aber auch noch ein anderes Thema im Blick, das dem stationären Handel derzeit besonders zu schaffen macht: die DSGVO-konforme Erhebung von Nutzerdaten.        

Alexander Dugonjevac, Geschäftsführer der Dortmunder Projekt- und Design-Agentur Langenfelder & Franz GmbH

Quelle: Langenfelder & Franz GmbH

So ist es auf Wunsch auch möglich, direkt über das Socialmedia Pad die digitale Einwilligung zur Erfassung von Kundendaten einzuholen. Diese werden dem Händler dann über eine API-Schnittstelle in das eigene CRM-System eingespielt oder in anderer Form zur Verfügung gestellt. Reseller haben so beispielsweise die Möglichkeit, eigene Newsletterverteiler aufzubauen oder Kunden auf direktem Wege zu kontaktieren. Die Daten selbst werden nicht bei Langenfelder & Franz gespeichert, betont Dugonjevac – sondern lediglich über ein deutsches Rechenzentrum weitergeleitet.



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