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Social Commerce: Social-Media-Plattformen revolutionieren die Lieferkette – Apps und Software (sonst.) | News | LOGISTIK HEUTE


Wie das Softwareunternehmen BluJay Solutions kürzlich vermeldete, sind Akzeptanz und Nutzung des Social Commerce gerade unter jungen Usern der Generationen Z und Millennials hoch: 60 Prozent der 16- bis 34-Jährigen gaben in einer Befragung von GlobalWebIndex an, sich in den sozialen Medien über neue Produkte zu informieren und durch einen „Jetzt kaufen“-Button stärker zum Kauf angeregt zu werden, so die Mitteilung.

Passgenaue Darstellung interessanter Produkte

„Vom eher zufälligen Surfen zum Spontankauf ist es auf sozialen Plattformen dabei ein immer kürzerer Weg“, so die BluJay-Meldung. Funktionen wie Shoppable Pins auf Pinterest oder „Checkout on Instagram“ sollen dabei die passgenaue Darstellung interessanter Produkte und das Bestellen vonseiten des Verbrauchers erleichtern. Die vom Kunden online hinterlegten Adressinfos und Zahlungsoptionen stehen den Angaben zufolge für jede Transaktion sofort zur Verfügung, umständliche Registrierungen in externen Shops entfallen – und damit auch potenzielle Kaufhemmnisse.

Zusätzliche Shopping-Tools

Laut BluJay Solutions integrieren heute viele Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram zusätzliche Shopping-Tools. Sie unterstützen so Händler und Marken mit neuen Absatzoptionen – Stichwort Social Commerce. Doch was bedeutet das konkret für Retailer, Logistikdienstleister und Transportunternehmen? Der Lieferkettenspezialist BluJay Solutions hat Tipps zusammengefasst, worauf es in Sachen Social Commerce ankommt.

  1. Steigende Erwartungen – Supply Chains müssen sich weiterentwickeln: Wo sich eine Bestellung gerade befindet, ist jederzeit online und per App einsehbar: Verlässliche und pünktliche Lieferungen sind das A und O erfolgreichen Social Commerce. Damit dies aber tatsächlich reibungslos funktioniert, müssen sich Lieferketten kontinuierlich weiterentwickeln – sowohl aufseiten des Händlers als auch bei den Logistikpartnern.
  2. Echtzeitinformationen und robuste Software vonnöten: Zentrale Herausforderung ist dabei vor allem, die von Verbrauchern erwarteten Echtzeitinformationen bereitzustellen, etwa ob ein Produkt in einem bestimmten Geschäft verfügbar ist oder wie lang die Lieferzeiten sind. Die entscheidenden Voraussetzungen dafür: transparente Lagerbestände sowie die Fähigkeit, Echtzeitinformationen an Partner, Lieferanten und Kunden zu versenden. Um das zu gewährleisten, müssen die beteiligten Unternehmen robuste Softwarelösungen einsetzen, die ihre Datenbestände mithilfe standardisierter Protokolle teilen.
  3. Mobile Geräte für Lager und Logistik nutzen: Für Supply Chain Manager zahlt sich außerdem der Einsatz von Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets mit zugehörigen Softwarelösungen für iOS und Android aus: Spediteure und Fahrer können so auf der entscheidenden letzten Meile Echtzeitdaten zur idealen Route erhalten und ihrerseits Informationen mit allen Beteiligten teilen. Empfänger werden stets aktuell über den Status ihrer Sendung und die voraussichtliche Lieferzeit informiert und haben die Möglichkeit, innerhalb eines festgelegten Zeitfensters etwa den Lieferort zu ändern. Fahrer sehen auf ihren Mobilgeräten alle wichtigen Änderungen auf einen Blick und erhalten zusätzliche Informationen zur Routenoptimierung, etwa um einen Stau zu vermeiden.
  4. Auf leistungsstarkes Netzwerk setzen: Mindestens ebenso wichtig wie eine transparente Lieferkette ist ihre Einbindung in ein Netzwerk aus geprüften 3PL-Dienstleistern und Transportunternehmen. Hersteller und Handel können so flexibel auf Veränderungen reagieren und etwa bei einem plötzlichen Nachfragehoch im Ausland zusätzliche Transportkapazitäten hinzubuchen. Darüber hinaus unterstützt das Netzwerk Transportpartner, Ad-hoc-Dienste wie beispielsweise die Lieferung über Nacht anzubieten, um Engpässe aufgrund eines hohen Bestellaufkommens zu entschärfen. Durch die Prüfung und Bewertung der Partner im Netzwerk wird dabei sichergestellt, dass sich keine „schwarzen Schafe“ einschleichen.

Flexible Lieferkette

Mit dem zu erwartenden weiteren Wachstum des Internethandels und hiermit einhergehend Social-Commerce-Angeboten wird es für Unternehmen immer wichtiger, ihre Lieferkette proaktiv und flexibel auszurichten, erklärt BluJay Solutions. Nicht zuletzt dürfte das schnelle 5G-Netz den Mobile und Social Commerce weiter beflügeln. Markenhersteller, Frachtdienstleister und Transportunternehmen sollten deshalb schon jetzt ihre Strategie darauf ausrichten, interne Prozesse und Fulfillment-Strategien für die internetaffine Käufergeneration von morgen fit zu machen, so die Pressemitteilung.



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