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Pet Shop Boys ätzen über lahme Rock-Rivalen und Social-Media-Pop


Am Freitag (24. Januar) ist das neue Album der Pet Shop Boys erschienen: „Hotspot“. Es ist der abermalige Versuch des Pop-Duos, zu beweisen, dass man die Sounds der Zeit verstanden hat (oder ihnen schon ein Stück voraus ist). Begleitet wird die Veröffentlichung natürlich von einigen handverlesenen Interviews mit Neil Tennant und Chris Lowe.

Deutsche Leser finden eines in der aktuellen Ausgabe des MUSIKEXPRESS (schon im Handel) und im ROLLING STONE (in der Februar-Ausgabe, erscheint in der kommenden Woche). Natürlich reden sich die Musiker wie stets in Champagnerlaune und treiben manchmal etwas über das Ziel hinaus.

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So auch in einem Gespräch mit dem britischen „Guardian“, in dem Neil Tennant frech behauptete: „Akustikgitarren sollten eigentlich verboten werden.“ Die Band wurde zuvor gefragt, was sie von all den neuen Ed Sheerans halten würden. Mit einem Lächeln diktierte der Sänger auch gleich die Schlagzeile nach seinem Satz: „Pet Shop Boys ätzen über lahme Rock-Rivalen“

Neil Tennant: Euphorie spielt heute keine Rolle mehr

In der heutigen Popwelt fühlten sie sich grundsätzlich fehl am Platz, wurden beide schließlich ernst. „Authentizität ist ein Stil ist und es ist immer derselbe Stil“, so Tennant. Die Pet Shop Boys suchen seiner Meinung nach nach der „Art von Gefühl, das wir bekamen, als wir das erste Mal Bobby O’s Platten oder ‚Helter Skelter‘ von den Beatles oder sogar ‚She Loves You‘ hörten.“

Diese Euphorie sei nicht mehr Teil der heutigen Popmusik, meint der 65-Jährige. Heute seien die sozialen Medien immer der Kontext für alles. „Die sozialen Medien haben tatsächlich die Form der populären Musik geschaffen und definiert, die wir heute haben, und ich denke, dass die Popmusik damit leider den Weg des narzisstischen Elends beschreitet“, sagte Tennant.

„Sie hat nicht mehr die Bedeutung, die sie einst hatte, und das ist schon seit einer ganzen Weile der Fall. Sie ist zu einer Spielart der sozialen Medien geworden“.





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